Donnerstag, 14. April 2011

An Grünzeug kommen: Obst- und Gemüsekisten

Donnerstag ist Überfluss-Tag. Am Mittwoch bekommen wir nämlich das Biokistl!

Ich weiß, dass einige von euch das System kennen, und damit schon (mehr oder weniger gute) Erfahrungen gesammelt haben, aber für alle, die es noch nicht kennen, das funktioniert so:

Viele Biobauern bieten heutzutage für uns arme StädterInnen Biokisten an (je nach Region auch Bio-, Bauern- oder Ökokiste genannt...), also, sie füllen in ausgemachtem Abstand (meist jede Woche oder alle zwei Wochen) eine Kiste voll mit Obst und Gemüse und liefern diese dann den Kunden und Kundinnen nach Hause. Alle glücklich, Party! ;)

Unser Biokisterl diese Woche.
Nein ernsthaft, mein Freund und ich haben über die Jahre schon verschiedene Kisten ausprobiert und sind eigentlich recht zufrieden damit.

Das erste Mal haben wir aufgehört, weil wir umgezogen sind, und in der neuen Wohnung in einem großen Miethaus kann man das Kistel nicht einfach in der Früh hinstellen und es dort lassen, bis wir am Abend heimkommen.
Dann sind wir draufgekommen, dass unser Lieferant ja auch an Büros liefert, und seitdem bekommt es mein Freund, zusammen mit einigen Kollegen (Yay, Sprit sparen!) in die Arbeit gebracht.

Das zweite Mal haben wir über den Winter ausgesetzt. Unser Anbieter (Adamah) hat verschiedene Kisten im Angebot, wir hatten damals das "Regionalkisterl", welches wirklich nur aus Produkten besteht, die in Umkreis weniger Kilometer angebaut werden. Nach harten Wintermonaten voller Zwiebel, Äpfel und Wurzelgemüse haben wir aufgegeben. (Wer isst jede Woche eine KISTE voll Zwiebel und Wurzelgemüse? Hm? HM?)

Jetzt habe ich aber ein tolles Buch gelesen (Umweltfreundlich Vegetarisch - Rezension folgt bald seperat), und der Konsens dieses Buches ist, kurz gesagt, dass selbst Obst vom anderen Ende der Welt (sofern nicht per Flugzeug geliefert) umweltfreundlicher ist als Milch vom Bauern nebenan.
Ha! Schlechtes Gewissen ade... diesmal haben wir uns für ein gemsichtes Obst- und Gemüsekisterl entschieden, da sind regionale Sachen drin, aber manchmal eben auch Bananen etc.

Gestern kam die Kiste zum zweiten Mal, diesmal mit

  • Zwiebeln (haha)
  • Äpfel
  • Sprossen
  • Bananen
  • Fenchel 
  • Kiwi
  • Salat (2x)

Also ich bin zufrieden! ;)

PS: Für die ÖstereicherInnen: hier ist eine List aller Biokisten-AnbieterInnen in den verschiedenen Bundesländern: Umweltberatung.at - biokistl

PPS: Ja sicher, gerade in der Stadt kann man in vielen großen Supermärkten auch Bioware kaufen, aber die ist erstens in massig Plastik verpackt, und zweitens fördert man mit dem Kistl auch regionale Klein- und Mittelbetriebe!

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