Sonntag, 29. Januar 2012

Crazy Sexy Detox Fazit


Das wars also. 21 Tage Detox. Oder nicht? Man könnte mir vorhalten, ich hätte mir die Regeln so weit zurechtgebogen, dass von dem Originalplan nicht mehr genug übrig geblieben wäre. Kein Trockenbürsten. Keine Nasendusche. Gluten. Nicht genug frische Luft, nicht genug Meditation.

Was ist geblieben? Drei Wochen veganes Essen mit hohem Rohkostanteil. 3-5 Stunden Yoga die Woche.
Kaum Zucker. Kein Kaffee und Schwarztee. Wenig Alkohol.

Und das ist von meinem normalen vegetarisch-veganen Pudding-Pizza-Couchleben so weit entfernt, dass es erstens ständige Aufmerksamkeit erfordert hat und zweitens, trotz aller Abstriche immer noch  positive Effekte hatte.

Vielleicht wäre mehr gegangen, aber ich freue mich, dass:

- ich nicht krank wurde, obwohl ich ständig im selben Raum war wie mein Dauerhustender 39 Grad fiebriger Freund.

- ich nicht die geringsten Regelschmerzen hatte.

- meine Jeans wieder sehr viel bequemer passt.

- ich mich in meinem Körper sehr viel mehr zuhause fühle als sonst (Yay, Yoga!)

- ich viele neue Gerichte ausprobiert und dabei sogar einige echt tolle gefunden habe.

- es mir gut geht und ich relativ viel Energie habe (für meine Schlappschwanz-Verhältnisse)

- ich nach einer Woche emotionaler Achterbahn momentan recht gefestigt durchs Leben stapfe.

- ich einige interessante neue Blogs und bloggerinnen kennengelernt hab.

Meine Haut, die eigentlich meine Hauptmotivation war, das detoxen auszuprobieren, ist nicht merklich besser geworden. Schade. Aber ich probiere es weiter. Werde mehr trinken, weiterhin möglichst wenig Fertiggerichte und Zucker essen. Und so vegan wie möglich sein sowieso, aus anderen Gründen aber, rettet die Welt, umarmt ein paar Bäume, und so weiter, und so weiter.


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